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Francine John-Calame, Nationalrätin, Die Grünen«Kinderbetreuung in Tagesfamilien ist ein unerlässliches Angebot im familiären Rahmen, das das Angebot der Krippen wunderbar ergänzt. Die Kinderbetreuung in einer Familie ist persönlicher, intimer und flexibler. Die Tageseltern absolvieren eine Ausbildung und profitieren von professionellen Strukturen, die den Kindern und den Eltern qualitativ hochstehende Kinderbetreuung bietet. Das zu Stundentarifen, die die Einkommensverhältnisse berücksichtigen. Aus diesem Grund engagiere ich mich für die Kinderbetreuung in Tagesfamilien.» Francine John-Calame, Nationalrätin, Die Grünen, ehemalige Präsidentin der Tagesfamilienorganisation Montagnes-Neuchâtel, www.francinejohn.ch

Wichtige Persönlichkeiten sagen über die Tagesfamilien ...

Gesetzesgrundlage für die familienergänzende Kinderbetreuung im Aargau abgelehnt

Im Aargau müssen die Gemeinden keine familienergänzende Kinderbetreuung anbieten. Der grosse Rat hat am 10.1. 2012 die entsprechende Gesetzesgrundlage abgelehnt. Lesen Sie dazu mehr.

Rahmenbedingungen für Tageseltern in Deutschland sollen verbessert werden

"Flexibel, persönlich und familiennah" - das sind die Merkmale der Betreuung in Tagesfamilien. Die aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass diese Betreuungsform in Deutschland gefragt ist: die Zahl der in Tagesfamilien betreuten Kinder ist um elf Prozent gestiegen.
Die deutsche Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bekennt sich zu einer Verbesserung der Rahmenbedingungen von Tageseltern. "Wenn wir von Tagesmüttern und Tagesvätern eine hohe Betreuungsqualität fordern, muss sich das auch in der Bezahlung und den rechtlichen Rahmenbedingungen niederschlagen". Lesen Sie mehr dazu in der Pressemitteilung

SODK verabschiedet Empfehlungen zur familienergänzenden Betreuung im Frühbereich

Die SODK (Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren) verabschiedete an ihrer Jahreskonferenz am 24. Juni 2011 Empfehlungen an die Kantone zur familienergänzenden Betreuung im Frühbereich. Die Empfehlungen der SODK sollen die politische und fachliche Diskussion in den einzelnen Kantonen zum Thema der familienergänzenden Betreuung im Frühbereich unterstützen und Handlungsmöglichkeiten für die Kantone aufzeigen. Sie verstehen sich als Beitrag zur Förderung der Qualität, des Angebots und der Rahmenbedingungen durch die Kantone. Sie richten sich deshalb insbesondere an die in den Kantonen mit FEB im Frühbereich befassten Stellen sowohl auf politischer Ebene als auch auf der Ebene der kantonalen Verwaltungen.

Empfehlungen zum Download

Das Angebot für familienergänzende Kinderbetreuung wird im Kanton Bern ausgebaut

Das Angebot für familienergänzende Kinderbetreuung wird im Kanton Bern ausgebaut. Die kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) hat Gesuche für rund 160 zusätzliche Plätze in Kindertagesstätten bewilligt. Zudem können knapp 125'000 neue Betreuungsstunden bei Tageseltern eingeführt werden. Damit stehen im Kanton Bern nun 3170 subventionierte Plätze in Kindertagesstätten und 1,7 Millionen Betreuungsstunden bei Tageseltern zur Verfügung. Lesen Sie dazu den Artikel im Bund.

Kinderbetreuungsverordnung (KiBeV) sistiert

Der Bundesrat entschied in seiner Sitzung vom 29. Juni 2011, dass er mit den Arbeiten für die Kinderbetreuungsverordnung zuwarten möchte, bis die gesetzlichen Rahmenbedingungen vorliegen. Er nahm zudem Kenntnis von den kontroversen Stellungnahmen zur KiBeV und setzt die neue Adoptionsverordnung per 1. Januar 2012 separat in Kraft (Medienmitteilung des Bundes).

Der Bundesrat möchte mit den Arbeiten zur Kinderbetreuungsverordnung zuwarten, weil die Rechtskommissionen von National- und Ständerat die Parlamentarische Initiative Kinderbetreuung angenommen haben. Diese fordert die Einschränkung der Bewilligungspflicht auf den Pflegekinderbereich. Damit hat die Rechtskommission des Nationalrats nun die Aufgabe, einen Entwurf für eine Gesetzesänderung zu erarbeiten, über den dann wiederum in beiden Räten debattiert wird.

Der Bundesrat argumentiert deshalb, dass es nicht sinnvoll sei, die Ausführungsverordnung auszuarbeiten, bevor die neue gesetzliche Grundlage bestehe. Entsprechend möchte er den Entscheid über das weitere Vorgehen bezüglich KiBeV erst nach Verabschiedung der Gesetzesänderung fällen.

Orientierungsplan für frühkindliche Bildung in der Schweiz

Das Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz und die Schweizerische UNESCO-Kommission lancieren einen Orientierungsplan für die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) in der Schweiz. Ziel ist, bis 2012 einen pädagogischen Bildungsrahmen für die familienergänzende Betreuung von Kindern bis vier Jahre zu bieten. Die Empfehlungen basieren auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden vom Marie Meierhofer Institut für das Kind entwickelt.
Mehr Informationen zum Orientierungsplan

OECD-Studie zeigt: Frühförderung lohnt sich

Die Studie "Familien besser fördern" (Doing Better for Families) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) zeigt einmal mehr: Eine qualitativ hoch stehende FBBE wirkt sich nicht nur positiv auf die soziale und kognitive Entwicklung von Kinder aus, sondern unterstützt auch in besonderem Masse Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Die Studie untersucht dabei nicht nur die getroffenen Massnahmen der staatlichen Förderung von Kinder und Familien, sondern auch den Einfluss auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Familien- und schulergänzende Kinderbetreuung in BS und ZH

Eine vergleichende Studie von INFRAS und Tassinari Beratungen zeigt die Unterschiede in der Kinderbetreuung zwischen den Kantonen Zürich und Basel-Stadt sowie deren Gemeinden auf. Basel-Stadt schneidet dabei im Durchschnitt besser ab, die Stadt Zürich hingegen führt die Gesamtrangliste an: Sie weist nicht nur insgesamt, sondern auch bezogen auf den Frühbereich den höchsten Versorgungsgrad aus. Auch beim Subventionierungsgrad ist die Stadt Zürich klar führend.

Die Studie ist Teil des “Benchmarking Familienfreundlichkeit“ zwischen den Kantonen Basel-Stadt und Zürich. Der Studienbericht kann als Kurzfassung oder auch als Vollversion nachgelesen werden.

Studie "Regulierungen in der familienergänzenden Kinderbetreuung in den Kantonen und Hauptorten"

Die vom SECO veröffentlichte Studie "Regulierungen in der familienergänzenden Kinderbetreuung in den Kantonen und Hauptorten" gibt eine umfassende Übersicht zu den Regulierungen für private nicht subventionierte familienergänzende Kinderbetreuungseinrichtungen in den Kantonen und Kantonshauptorten, dies getrennt für die Bereiche Kindertagesstätten (Kitas), schulergänzende Einrichtungen sowie Tageseltern. Die potentiellen Kostenfolgen dieser Regulierungen werden zudem systematisch aufgezeigt und verglichen.

Weg vom Hütedienst

In den ersten Lebensjahren liegt der Schlüsel für spätere Bildungschancen. Jetzt wollen Pädagogen diesen Frühbereich in der Schweiz umbauen. Ein Bericht in der Weltwoche Nr. 7/11 von Irene Dietschi über frühkindliche Bildung und das Projekt "Bildungsplan für den Frühbereich".

Familienergänzende Kinderbetreuung im Frühbereich, Stand in den Kantonen

Im Auftrag der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) hat INFRAS eine Übersicht der kantonalen Regulierungen zur familienergänzenden Kinderbetreuung (FEB) im Frühbereich erstellt. Die Analyse basiert auf dem Datenpool der Informationsplattform des Bundes „Vereinbarkeit Beruf und Familie: Massnahmen der Kantone und der Gemeinden“. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kantone das Thema sehr unterschiedlich handhaben. Lesen Sie dazu den Schlussbericht.

Mitglied werden...

Mitglied werden.Sind Sie als Tagesfamilienorganisation an einer Mitgliedschaft bei Tagesfamilien Schweiz interessiert? Der neu gegründete Verband setzt sich für eine hohe Qualität der Betreuung in Tagesfamilien und deren Strukturen ein, vertritt die Interessen der Trägerorganisationen auf Nationaler Ebene in Politik, Recht, Forschung und Entwicklung und unterstützt die Aufgabenerfüllung seiner Mitglieder. Kontakt, Statuten und Beitrittserklärung finden Sie unter Nationaler Dachverband. Wir freuen uns auf Ihr Interesse.

  
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